BDS

Was ist die BDS-Kampagne?
BDS steht für Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen, und zwar bis Israel internationalem Recht und den universellen Prinzipien der Menschenrechte nachkommt. Die Kampagne folgt dem Aufruf aus der palästinensischen Zivilgesellschaft von 2005. Seitdem haben sich weltweit mehr und mehr Firmen, Gewerkschaften, Organisationen, Universitäten und Einzelpersonen der Bewegung angeschlossen. Teil der BDS-Kampagne ist auch ein akademischer und kultureller Boykott, den einige internationale KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen bereits unterstützen.

Ziel von BDS ist, dass Israel seiner Verpflichtung nachkommt, den PalästinenserInnen das unveräußerliche Recht der Selbstbestimmung zuzugestehen, und zur Gänze den Maßstäben internationalen Rechts entspricht, indem es 1. die Besetzung und Kolonisation allen arabischen Landes beendet und die Mauer abreißt, 2. das Grundrecht der arabisch-palästinensischen
BürgerInnen Israels auf völlige Gleichheit anerkennt, und 3. die Rechte der palästinensischen Flüchtlinge, in ihre Heimat und zu ihrem Eigentum zurückzukehren, wie es in der UN Resolution 194 vereinbart wurde, respektiert, schützt und fördert.

Der emeritierte südafrikanische Erzbischof Desmond Tutu wandte sich in einem offenen Brief an den deutschen evangelischen Kirchentag 2015, in dem er schreibt: „BDS hat nichts mit Antisemitismus zu tun. Macht Geschäfte mit Juden, organisiert etwas mit ihnen, liebt sie. Aber unterstützt nicht die – militärische, wirtschaftliche oder politische – Maschinerie eines Apartheidstaates. Wir können keine normalen Geschäfte machen, denn die Bedingungen im Heiligen Land sind vollkommen anormal.“

In diesem Jahr zeigt BDS erstmalig Auswirkungen in der Hinsicht, dass sich die israelische Regierung ernsthaft Gedanken über die Bekämpfung der Kampagne macht und dafür Gelder zur Verfügung stellt.

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